Über mich

Ich bin Angelina – Mama von zwei wundervollen Mädchen Reitpädagogin (PfK) und befinde mich aktuell in der Ausbildung zur Reittherapeutin (PfK).
Diese fachliche Grundlage verbinde ich mit meiner langjährigen Erfahrung mit Pferden und meiner intuitiven, einfühlsamen Art in der Arbeit mit Kindern. PfK steht für eine qualifizierte und fachlich fundierte Ausbildung im Bereich der pferdegestützten Arbeit mit Kindern.

Mein Weg zu den Pferden war nie der klassische – aber genau das macht ihn für mich so besonders.
Schon als Kind wusste ich, dass Pferde mein Ort sind. Obwohl meine Eltern diesen Weg nicht unterstützen konnten, habe ich jede Möglichkeit genutzt, um bei den Pferden zu sein – habe Ställe gefegt, gemistet und jede freie Minute dort verbracht.

Was als kindlicher Wunsch begann, wurde zu etwas, das mich mein ganzes Leben begleitet hat.

Pferde waren für mich nie nur ein Hobby.
Sie waren immer mein Rückzugsort, mein Ausgleich und der Ort, an dem ich wirklich ich selbst sein konnte.

Mit den Jahren durfte ich viele unterschiedliche Pferde begleiten – auch solche, die als „schwierig“ galten.
Gerade diese Begegnungen haben mich geprägt.

Mein eigenes Pferd Libby begleitet mich seit vielen Jahren.
Sie war anfangs voller Angst, Unsicherheit und Stress – und hat mir gezeigt, was es bedeutet, Vertrauen wirklich aufzubauen.
Heute ist sie mein Seelenpferd und ein Teil von mir.

Ich bin ein sehr emotionaler Mensch, mit viel Gefühl und Intuition – und gleichzeitig habe ich durch die Pferde gelernt, ruhig zu werden, geduldig zu sein und Dinge anzunehmen, wie sie sind.

Genau diese Eigenschaften fließen heute in meine Arbeit ein.

Der Wunsch, mit Kindern zu arbeiten, ist nicht zufällig entstanden.

Eine prägende Zeit in einer Kinderklinik mit meinem Kind, hat mir noch einmal gezeigt, wie stark Kinder sind – und wie viel sie gleichzeitig tragen müssen.
Dort wurde mir klar, wie wichtig es ist, Räume zu schaffen, in denen Kinder einfach Kind sein dürfen – ohne Druck, ohne Erwartungen, einfach so wie sie sind.

Und genau das möchte ich weitergeben.

In der Arbeit mit Pferden entsteht ein geschützter Raum, der trägt.
Ein Raum, in dem Kinder Vertrauen aufbauen, zur Ruhe kommen und sich selbst wieder spüren dürfen.

Für mich ist diese Arbeit mehr als ein Beruf –
sie ist eine Herzensaufgabe.

Wenn ich etwas weitergeben darf, was Pferde mir mein Leben lang geschenkt haben – Ruhe, Vertrauen und ein Gefühl von „richtig sein“ – dann ist das genau mein Weg.